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Fand ich klasse als ich 12 oder 13 war. Und kann mir jemand verraten, ob Michael Jackson im Refrain singt? Nicht bei obigem Lied, sondern bei "Somebody´s watching me".

Ich versetzte mich von der Atmung her in den Schlaf und ließ so die Beleidigungen und Unverschämtheiten abprallen.

Zwei jungen Menschen in meinem Umfeld wird das Leben sehr schwer gemacht. Und ich sehe, wie Menschen, die ich nicht einmal kenne, noch nicht einmal gesehen habe, ihre eigenen Probleme auf Schwächere abladen, und frage mich: was empfinden sie beim Erkennen des Leids, das sie selbst hervorgerufen haben? Fühlen sie sich im Recht, fühlen sie sich befriedigt? Fühlen sie ihre eigenen Probleme gelöst?
Immer wieder werden Probleme auf andere abgewälzt, vornehmlich Menschen, die den Abladenden nahestehen. Ich selbst will es mir niemals so leicht machen, niemals die Schuld auf andere schieben, niemals mich selbst belügen und andere damit schaden. Niemals mich selbst belügen und andere damit schaden. Niemals mich selbst belügen und andere damit schaden.

Radioaktivität strahlt Wellen zum Empfangsgerät.



Ganz maßgeblich.

Mami ist einkaufen und hat ihr Handy dabei. Das klingelt dann auch, als sie an der Kasse steht, und zwar so, wie mein altes rotes großes Plastiktelefon geklingelt hat, als es noch in Betrieb war. Mami geht ran, Spätzchen ist dran: "Spätzchen, geh doch nach oben. Du weißt doch wo die Schlüssel sind." - "..." - "Ich bin jetzt im Lidl und wollte noch in den Aldi." Und was ist mit Penny und Edeka? Und Takko? Wie sollen die ihr Geld verdienen, Mami. Das musst du Spätzchen dann erklären, wenn du nach Hause kommst. Als Spätzchen aufgelegt hat, ist Mami auch schon dran mit einräumen zurück in den Einkaufswagen. Und sie schaut einmal zu viel zur Kassiererin, einmal zu viel um sich, einmal zu viel die anderen Kunden an. Man merkt, sie will jetzt darüber reden, sie will jauchzen, dass Spätzchen sie auf dem Handy angerufen hat und sie einen so wundervoll mütterlichen Rat geben konnte: du weißt doch, wo die Schlüssel sind.

Da, wo ich herkomme kennt man den Feieratg Die heiligen Drei Könige nur von einem Eintrag im Kalender und noch niemals nicht hat man gehört, dass man das irgendwie feiern kann. Da, wo ich jetzt wohne, ist dieser Tag ein weiterer Anlass für dumme jambaklingeltonherunterladende kaputte Kids, sich zu verkleiden herumzulaufen und zu raffgieren. Das schürt natürlich auch meinen Hass gegen Eltern, die ihren Kindern ja so gar nichts beibringen. Z.B., dass man wenigstens so tun soll, als gäbe es irgendeinen Sinn für dieses Verkleiden und Raffgieren, außer dem Verkleiden und Raffgieren. Ich war leider zu langsam, und bevor ich meine Fenster abhängen konnte, damit kein Kind in meine warme Stube lunzen kann, klingelte es an der Tür und vier (vier!) gelangweilte Jungs erzählten mir, sie würden Süßigkeiten für sich und Geld für die Flutopfer sammeln. Jetzt muss man richtig dumm sein, um nicht einfach zu sagen: "Tut mir leid, Kinder, ich bin ganz arm und hab gar kein Geld und auch nichts zu essen." Statt dessen gab ich ihnen Geld und Süßigkeiten. Hab ich denn jetzt auch wirklich für die Flutopfer gespendet, oder doch nur für die Väter dieser verzogenen Jungs, die dann nach Thailand in Urlaub fliegen oder die sich dann irgendwann davon einen VW Kombi oder Audi Kombi kaufen, damit sie mich halsbrecherisch an einem Feiertag morgens in einer Kurve überholen können, weil sie so unglücklich sind über ihr verpfuschtes Leben voller frustrierender Misserfolge. Apropos Thailand. Sri Lanka. Apropos Sri Lanka. Indonesien. Apropos Indonesien. Tsunami-Witze. Darf man die jetzt schon machen, oder noch nicht... Äh, oh, verdammt. Aber die Witze werden kommen. Hoffentlich. Die Witze sind nämlich die nächste Stufe nach der realistischen Betrachtung der Umstände für Menschen, die a) dort nicht gewesen sind, und b) dort niemanden verloren haben. Zeitgenossen und Treff machen das schon ganz gut vor.
[Edit: Damit ist nicht gemeint, die Beiträge der beiden geschätzten Blogger wären Witze.]

Heute nacht habe ich geträumt, dass ich auf der Geburtstagsparty meines Chefs eingeladen war. Dort gab es allerlei leckere Sachen zu essen. Z.B. in Brot eingebackenen Mozzarella Käse. Oder andere in Brot eingebackene Dinge. Während ich mich entscheiden wollte, welches dieser leckeren Dinge ich zuerst in mich mampfe, ertönten plötzlich aus einem kleinen Zimmer nebenan vertraute Gitarrentöne und eine schöne Stimme. Ich ging dorthin und sah, dass mein Chef Bonnie Prince Billy und Matt Sweeney eingeladen hatte, damit sie ihm gemeinsam Happy Birthday singen. Daraufhin erzählte ich, wie ich Bonnie Prince Billy 2002 in Frankfurt live gesehen habe. Ihm fiel wieder ein, dass wir unser vor dem Laden begegnet waren. Ach ja, diese ganze Party fand in Frankfurt statt, wo ich vorher meine Schwester besucht hatte.

2005 wird, musikalisch gesehen, ein krasses Jahr. Das weiß ich jetzt schon. Hood, The Notwist, The Mars Volta und Will Oldham werden releasen. Das alles allerdings schon im 1. Quartal des Jahres.

Grunz grunz grunz röchel röchel röchel grrrzzz njam njam njam njam njam wuff wuff wuff urgh eurg argh!

Macht euch doch nicht so verrückt, es ist doch nur EIN Solo.



the foundations for all the album's songs have now been recorded. the boys are adding layers to the songs and will be joined by the girls of amina later this week to start recording strings for most of these songs.

Hat jemand den Film "Speed" gesehen? Da gibt es eine Szene, in der der doofe Dennis Hopper jemandem einen Kugelschreiber oder Schraubenzieher ins Ohr sticht, weil der im Weg ist. Gerade eben im Rathaus der Stadt M. lag auf dem Schreibtisch der blonden Sachbearbeiterin auch ein Kugelschreiber, und gerne hätte ich ihm seinen Bestimmungsort, dem Gehirn der Sachbearbeiterin, zugeführt, doch ich tat es nicht. Und warum nicht? Weil ich so nett bin. Weil ich Angst habe, ins Gefängnis zu kommen. Solche Aggros (neudt.: Aggressionen) kommen nur zustande, weil Amtsmenschen nicht kapieren, dass man freundlich sein soll, wenn jemand wie ich hereinkommt und keine Ahnung von nichts hat.

Das kauf ich fürn Dollar.


Heute nacht habe ich geträumt, dass meine Schwester Todesmarsch lesen würde. Allerdings war das Buch auf die Schneide eines Messers gedruckt. Man konnte die Schneide mehrfach umklappen, um die verschiedenen Seiten zu lesen. Vorher träumte ich, dass ich als Passagier mit einem Airbus in einen See abstürzen würde, der voller Särge war. Ich war schon um 23:45 Uhr eingeschlafen.