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Traumtagebuch

Ich hatte einen sehr lebhaften Traum über eine Gitarre. Ich fand sie second hand in einem heruntergekommenen Laden mit einem zwielichtigen Besitzer. Die Gitarre sah seltsam aus. Der Korpus bestand aus unbehandeltem Holz und der Hals war seltsam gebogen, ließ sich aber wundervoll bespielen. Der Preis war angemessen, aber niedrig. Ich kaufte sie und war nur zwei Schritte aus dem Laden gegangen als der Korpus in zwei Hälften auseinander brach. Den Rest des Traums war ich damit beschäftigt, den zwielichtigen Verkäufer von der Rücknahme zu überzeugen.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich mich auf Höhe der kleinen Aue auf einem Feld befinde und ein Unwetter naht. Es ist das Maisfeld, das schon Ende der 80er Jahre einem Fußballfeld und dann der neuen Siedlung gewichen ist, aber in meinem Traum ist es eine Wiese. Ich stehe auf dieser Wiese, es ist abends und dämmert und ich bewege mich in Richtung Frotheim. Ich werde von dem nahenden Unwetter absolut überrascht und ich weiß gleichzeitig, dass es mich das Leben kosten wird. Der Himmel wird orange und rot, der Wind weht stark und es brauen sich Wirbelwinde zusammen. Ich möchte fliehen, drehe mich um und bin aber sehr langsam. Trotzdem komme ich an meiner Heimatstraße an und treffe sogar ein paar Leute, die aber alle sehr abweisend sind. Das Unwetter - so schlimm und endgültig es auch aussah - verzieht sich wieder. Ich wache auf.
Quelle: Den Traum der heutigen Nacht kann ich genau an zwei Bildern nachvollziehen. Gestern malte ich zwei Bilder mit Acryl und Öl, die beide einen blutroten Himmel mit Bäumen davor zeigen und gestern Abend um 22:30 Uhr machte ich ein Foto vom Balkon aus, das den sehr dunkelblauen Abendhimmel mit Wolken darstellt. Diese beiden Bilder vermischten sich im Traum.

Ich sage zu meiner Arbeitskollegin E. unter einem Vorwand und merke, dass ich es aber ernst meine: "Es ist so wie in diesem Satz: man wacht eines Morgens auf und merkt, dass man alt geworden ist."

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich im Gemeindehaus einer katholischen Kirche etwas zu tun habe. Auf dem Weg dorthin traf ich einen alten Mann, der ein geschichtliches Buch geschrieben hat, das aber auch etwas mit Umweltschutz zu tun hat. Im Gemeindehaus hören wir erst eine Ansprache und müssen dann eine Art Hausaufgabe erledigen. Dafür muss ich mir aber das Buch erst ausleihen. Die Angestellte dort ist schon sichtlich genervt von ihrer Arbeit.

Die aktuellen Spannungen in meiner Band verarbeite ich in meinen Träumen und heute Nacht träume ich, dass wir bei mir in meiner Wohnung sitzen und mein Kühlschrank ist voller jahrealter verschimmelter Lebensmittel und ich bin betrunken und im Hintergrund laufen Kassetten-Aufnahmen von uns und wir sitzen in einer Runde und hören sie uns an. Man hört warmes Kassettenbandrauschen, von dem ich total angetan bin. Die Anderen - außer A. - nicht so wirklich. Sie sitzen dort so nach dem Motto: naja, das hier sind die "Demos". Und irgendwann machen wir die "echten Aufnahmen". Für mich ist das - nicht nur im Traum - nicht so. Das Beste an den Aufnahmen: Zum Schluss hört man das, was vorher auf der Kassette war. Nämlich ein Album von Busta Rhymes. Der Beat seines Songs fügt sich genau in den Beat unserer Aufnahme ein und ich rufe laut aus: "Cool, das passt voll gut rein, das lassen wir so!" J. und ein Mädchen schütteln nur verständnislos den Kopf und sagen: "Nee, das lassen wir auf keinen Fall drin." Ich winke einfach resigniert ab und sage, dass ich die Aufnahme dann eben für mich persönlich behalte, aber eigentlich würde ich das genau so veröffentlichen. Traumgefühl und Wirklichkeit - sehr nah beieinander.

Hunde beißen mich oft in meinen Träumen. Und die beiden Hunde meiner kanadischen Verwandten bildeten da heute keine Ausnahme. Nachdem wir angekommen waren, und ich mich eigentlich schon mit ihnen angefreundet hatte, bissen sie mich als ich mit ihnen alleine war. Meine Verwandten freuen sich auch irgendwie, dass ich da bin, aber irgendwie ist es ihnen auch egal. Obwohl ich in Kanada bin, kann ich gar nicht so richtig abschalten, wir sitzen in einer alten muffigen Wohnung und von der wunderschönen kanadischen Landschaft sehe ich nur etwas durch einen dicken Gardinenvorhang. Außerdem sind wir später in einem Restaurant/Jugendherberge wo ich nur Leute aus E. treffe. Meinen alten Klassenlehrer, meinen alten Musiklehrer - der sich irgendwie ein altes Instrument gekauft hat, R. aus meiner alten Gemeinde... Kanada ist nicht so schön in meinem Traum.

Der andere Traum heute Nacht hat ebenfalls eine Anbindung an Kanada, denn ich interview Neil Young. Ich habe mich schlecht vorbereitet und sein Assistent beklagt sich, dass wir zu spät dran sind usw. Wir sitzen in einem Café und Neil Young weicht mehr oder weniger allen meinen Fragen aus und ist nur am Kichern. Ist er bekifft? Sein neues Album heißt "The Album's Creed" und ich stelle ihm dann noch die Frage: What is your favorite working place?

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich im kommunisitischen China lebe und dort alles nur Mist ist. Ich lebe in einer Art Herberge, in der Punkmädchen herumlaufen, die in den Flur pinkeln und deren Urin dann in mein Zimmer läuft und meine Ledertaschen verschmutzt. Als ich die Punkmädchen in ihrem Zimmer zur Rede stellen will, sind sie plötzlich alle in Weiß gekleidet und nehmen ein Album auf. Ansonsten versucht man mein Auto zu sabotieren, indem man darin Werkzeug versteckt. Es gibt nur einen Kiosk in dem man etwas kaufen kann. Mein Freund G. versetzt mich, und ich kann nicht mit meinem Auto in der Stadt herumfahren, da ich mich nicht auskenne.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass man mir im Dome mein Samsung Galaxy Note geklaut hat. Das lief so: der Dome war nicht mehr der Dome, sondern ein Steinhaus inmitten eines Waldes. Dort ging ich auf die Toilette und fühlte mich von einem zwielichtig aussehenden Typen verfolgt. Er fragte mich etwas, ich holte mein Galaxy Note raus um ihm zu antworten und dann zog er ein Springmesser. Es gelang mir, ihn zu überwältigen und das Springmesser an mich zu nehmen, daraufhin trottete er ganz gemächlich zum Dome zurück. Ich wollte die Polizei anrufen, da fiel mir ein, dass sein Verhalten Teil eines noch größeren Plans war. Er wollte es so darstellen, als hätte ich ihm gewaltsam mit dem Springmesser das Smartphone abgenommen und ging jetzt gerade bei den Türstehern petzen. Also ging ich ebenfalls dorthin, in der Angst, man würde mich nun verdächtigen. Das tat man aber nicht, sondern schenkte meiner Geschichte Glauben. Dazu trug auch bei, dass ich das Messer offen in den Händen hielt, als ich meine Version der Geschichte erzählte.

Heute Nacht habe ich mal wieder von der Schule geträumt. Ich saß im Unterricht, es lag eine jahrelange Pause hinter mir, und wir bekommen einen Biotest zurück, in dem ich eine 5 habe. Nur 44 Punkte habe ich erreicht, als Antwort bei einer Aufgabe habe ich geschrieben: "However, after all these results, they are still one family." Diese Antwort war allerdings falsch.

Heute Nacht habe ich geträumt, dass ich im Keller eines Freundes irgendwelche blinkenden Dinger identifiziert habe als irgendetwas. Bewacht war der Keller durch den Hund der Familie, und die Mutter hetzte den Hund auf mich, weil sie mich zuerst nicht erkannte. Sie hatten mich beide lange nicht gesehen und ich benutzte eine bekannte Geste von mir, um mich erkennbar zu machen. Der Hund sprang mir zuerst auf den Rücken, wurde dann aber zu einem Kuscheltiernilpferd, das auf dem Boden lag.