Konzerte
90 Minuten Mogwai und alles wird gut. 90 Minuten Mogwai und man findet zu Gott, denn gestern nacht betete ich für alle, die beim Konzert keinen Lärmschutz dabei hatten oder ihn aus irgendwelchen Gründen nicht benutzt haben. Bad Religion waren 1994 für mich das lauteste Konzert gewesen, Mogwai haben das jetzt getoppt.
Kurz vor 21 Uhr begann die Vorband Partchimp zu spielen, teilweise erinnerten sie mich ein bisschen an Nirvana, aber sie waren durchaus gut. Vom Sound her war alles perfekt. Der Gesang hätte etwas lauter sein könne, aber da das eh das Schlechteste an der Band war, hat es mich nicht gestört.
Gegen 21:45 Uhr betraten dann Mogwai mit der Ansage: "Welcome to the Mogwai concert. Here are some songs", die Bühne und fast immer im Wechsel kamen dann neue und alte Songs. Die neuen Songs klangen alle eher ruhig mit Vocoderstimme und/oder schönem Klavier.
Was mir besonders auffiel, war, dass diese Band unglaublich präzise agiert. Da wird nicht gejammt oder unkontrolliert ausgebrochen. Die Ausbrüche sind absolut präzise geplant, damit sie einem wirklich den Kopf wegblasen. Weiterhin wurde auch bei keinem Lied gesungen, außer eben den Songs mit Vocoderstimme (ein oder zwei neue und das geniale "2 rights make 1 wrong"). Nach 3 oder 4 Liedern war es allerdings für mich ohne Lärmschutz nicht mehr durchzustehen. Sie verließen dann kurz die Bühne, um nach kurzer Pause noch "My father my king" zu spielen und danach die übliche 15 Minuten Noise Attacke auf die Zuschauer loszulassen. Doch selbst die schien durchgeplant gewesen zu sein. Zwei Gitarristen auf der Bühne, die genau wussten, welche Regler sie drehen und welche Bodentreter sie drücken mussten, um einen solchen Lärm aus den Instrumenten zu holen, dass selbst die umstehenden, die einen Lärmschutz benutzten, sich noch die Ohren zuhalten mussten. Die Basstöne übernahmen irgendwann die Atmung und den Herzschlag... Schmälern kann das aber nicht die Schönheit der anderen Songs, die dargeboten wurden. Mit Meloden und Harmonien haben Mogwai es einfach raus.
Kurz vor 21 Uhr begann die Vorband Partchimp zu spielen, teilweise erinnerten sie mich ein bisschen an Nirvana, aber sie waren durchaus gut. Vom Sound her war alles perfekt. Der Gesang hätte etwas lauter sein könne, aber da das eh das Schlechteste an der Band war, hat es mich nicht gestört.
Gegen 21:45 Uhr betraten dann Mogwai mit der Ansage: "Welcome to the Mogwai concert. Here are some songs", die Bühne und fast immer im Wechsel kamen dann neue und alte Songs. Die neuen Songs klangen alle eher ruhig mit Vocoderstimme und/oder schönem Klavier.
Was mir besonders auffiel, war, dass diese Band unglaublich präzise agiert. Da wird nicht gejammt oder unkontrolliert ausgebrochen. Die Ausbrüche sind absolut präzise geplant, damit sie einem wirklich den Kopf wegblasen. Weiterhin wurde auch bei keinem Lied gesungen, außer eben den Songs mit Vocoderstimme (ein oder zwei neue und das geniale "2 rights make 1 wrong"). Nach 3 oder 4 Liedern war es allerdings für mich ohne Lärmschutz nicht mehr durchzustehen. Sie verließen dann kurz die Bühne, um nach kurzer Pause noch "My father my king" zu spielen und danach die übliche 15 Minuten Noise Attacke auf die Zuschauer loszulassen. Doch selbst die schien durchgeplant gewesen zu sein. Zwei Gitarristen auf der Bühne, die genau wussten, welche Regler sie drehen und welche Bodentreter sie drücken mussten, um einen solchen Lärm aus den Instrumenten zu holen, dass selbst die umstehenden, die einen Lärmschutz benutzten, sich noch die Ohren zuhalten mussten. Die Basstöne übernahmen irgendwann die Atmung und den Herzschlag... Schmälern kann das aber nicht die Schönheit der anderen Songs, die dargeboten wurden. Mit Meloden und Harmonien haben Mogwai es einfach raus.
29.05.2003, 12:38
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Komme gerade aus dem Jovel in Münster wieder, dort trat heute Helge Schneider mit Pete York und Jimmy Woody auf, und es war - vorsichtig gesagt - genial!!! 140 Minuten dauerte der Auftritt, bis auf Pflaumenbaum, Katzeklo und der Zugabe alles neue Stücke und ein Mistgelaber dazwischen, dass sich die 1500 Zuschauer gebogen haben vor Lachen, ohne Pause. Und man merkt, dass Helge den Leuten den Jazz näherbringen will; sowohl Pete York (Schlagzeug) als auch Jimmy Woody (Standbass) hatten ihre Soloeinlagen, die allesamt genial waren. Helge ist auf seinen Instrumenten die Versiertheit in Person, und dabei griff er heute auch nur einmal zur Gitarre, einmal zum Banjo und saß sonst am Flügel.
Das Publikum war sehr gemischt, außergewöhnlich viele junge Leute.
Man muss diesen Mann ernst nehmen, absolut, er ist ein Künstler.
Das Publikum war sehr gemischt, außergewöhnlich viele junge Leute.
Man muss diesen Mann ernst nehmen, absolut, er ist ein Künstler.
25.02.2003, 01:25
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Hui, gleich geht es weiter nach Münster zu Helge Schneider in der Jovel Music Hall. Wollt ihr mit?
24.02.2003, 15:07
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Knapp 800 km gestern gefahren, 400 hin, 400 zurück, das war ein ziemlich langer Ritt, und warum? Um die derzeit beste Liveband zu sehen, wie sie innerhalb 105 Minuten erst so still und dann so laut wird, dass man eine Achterbahnfahrt der Gefühl durchmacht. Aber wenn der Körper einem durch Gänsehautattacken und Tränen signalisiert, dass man sich in einem Zustand höchster emotionaler Sensibilität befindet, dann hat eine Band es geschafft, eine Herzensband bei mir zu werden.
Mit Worten ist hier nicht viel gesagt, eingerahmt wurde der Set von Vaka und Popplagid, zwischendurch drei neue Songs, der eine das bekanntere Salka, abgeänderte Version von Vidar vel Til Loftarasa (oder so ähnlich) und vieles andere. Einziger Wermutstropfen auf dem ganzen war eine der linken Boxen, die furchtbar geschnarrt hat bei den Mitten und Bässen, unerträglich.
Ziemlich wirr jetzt dieser Bericht, aber ich hab das noch nicht so ganz verarbeitet.
Mit Worten ist hier nicht viel gesagt, eingerahmt wurde der Set von Vaka und Popplagid, zwischendurch drei neue Songs, der eine das bekanntere Salka, abgeänderte Version von Vidar vel Til Loftarasa (oder so ähnlich) und vieles andere. Einziger Wermutstropfen auf dem ganzen war eine der linken Boxen, die furchtbar geschnarrt hat bei den Mitten und Bässen, unerträglich.
Ziemlich wirr jetzt dieser Bericht, aber ich hab das noch nicht so ganz verarbeitet.
24.02.2003, 11:57
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Das Konzert von Woven Hand heute abend war wirklich genial. David Eugene Edwards, der hauptberuflich für 16 Horsepower verantwortlich ist, hat heute abend wieder einmal gezeigt, was für ein vortrefflicher Frontmann er ist. Der Sound war klasse, eine gute Mischung aus neuen und alten Stücken wurde gebracht und für anderthalb Stunden vergaß ich, dass ich erkältet bin. Und wenn man die Musik nicht mag, kann man die Instrumentierung würdigen; 3 Gitarren, 2 Banjos, Mandoline, verschiedene Percussion Instrumente und alle Songs wunderschön traurig.
Danke.
Danke.
21.02.2003, 01:14
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Console im Forum, hm, sehr gut. Ja, natürlich, aber klar doch.
Turner im Vorprogramm waren schon sehr interessant, Console brachten dann eine sehr gute Mischung aus alten und neuen Sachen, es war wirklich erstaunlich tanzbar alles und trotzdem kann ich jetzt gerade nicht an all das denken sondern muss an was anderes denken. Wie bescheuert.
Während des Konzerts trank ich 6 Bier + 3 Bier danach in meiner Stammdisco (ich sag nich, welche das ist, nur eins: angenehm...), das hieß: Lampen an für mich! Voll auf Sendung!
Na super.
Ich könnte jetzt tausend Dinge schreiben, aber da viele Bekannte dieses Weblog lesen, geht das einfach nicht.
Turner im Vorprogramm waren schon sehr interessant, Console brachten dann eine sehr gute Mischung aus alten und neuen Sachen, es war wirklich erstaunlich tanzbar alles und trotzdem kann ich jetzt gerade nicht an all das denken sondern muss an was anderes denken. Wie bescheuert.
Während des Konzerts trank ich 6 Bier + 3 Bier danach in meiner Stammdisco (ich sag nich, welche das ist, nur eins: angenehm...), das hieß: Lampen an für mich! Voll auf Sendung!
Na super.
Ich könnte jetzt tausend Dinge schreiben, aber da viele Bekannte dieses Weblog lesen, geht das einfach nicht.
15.02.2003, 16:36
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Heute abend spielt/spielen Console im Forum Bielefeld und ich freue mich, da ich bis jetzt noch nicht die Möglichkeit hatte, allzu viele Elektronikbands live zu sehen. Vorband ist Turner.
14.02.2003, 16:19
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Jetzt habe ich schon so viel über Emo Bands geschrieben und verlinkt und was nicht alles, und die beste Band habe ich noch gar nicht erwähnt. Am 23. Februar fahren wir nach Mainz aufs Konzert und werden aus der 3. Reihe beobachten, wie die Welt um uns herum abhebt.
09.02.2003, 15:08
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Ich kann jedem nur raten, am 20. Februar zu Woven Hand ins Forum zu gehen. Woven Hand ist David Eugene Edwards, Mastermind von 16 Horsepower, und gestern, nach einem langen Abend in meiner Stammkneipe (wie Bastardo es immer so schön formuliert), fuhr ich mit meinem betrunkenen Kumpel nach Hause und wir hörten "Blush Music" von Woven Hand.
Selten kann man über Musik sagen, dass man so etwas noch nie gehört hätte, aber so etwas habe ich wirklich noch nie gehört. Man achte vor allem auch auf die Produktion.
Selten kann man über Musik sagen, dass man so etwas noch nie gehört hätte, aber so etwas habe ich wirklich noch nie gehört. Man achte vor allem auch auf die Produktion.
05.02.2003, 16:46
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