Ich habe keine Ahnung wovon er spricht als er mir am Telefon sagt: „Wir sind gerade erst angekommen, und ich schätze mal, dass wir erst in ein oder zwei Stunden wieder zurück sind.“ Kurz danach lege ich auf, ich wollte ja nur Bescheid sagen, dass ich fertig bin, er scheint irgendwohin gefahren zu sein, mit seiner Cousine oder mit seiner Freundin oder beiden, ich weiß es nicht. Hat er mir irgendwann erzählt, was er heute machen wollte? Wenn ja, dann habe ich es vergessen.
Meinen Plan für den Tag schiebe ich zwei Stunden nach hinten, ich habe heute mit niemandem eine Zeit abgemacht, wozu auch, es ist Sonntag, da macht man wohl keine Zeiten ab. Bis dann, bis später, bis nachher. Und am Sonntag hört man auch am besten Bands, bei denen der Schlagzeuger mit Besen hantiert, der Gitarrist viel Delay benutzt und auch ansonsten viel Echo vorhanden ist. Das passt am besten zu den Gedanken, die ein Echo der Stunden zwischen Freitagabend um 9 Uhr und Sonntagmorgen um 4 Uhr wiedergeben. Die werden jetzt wie Dingen auf einem unaufgeräumten Schreibtisch sortiert oder weggeschmissen. Bilanz: Totalausfälle: einer. Samstagnachmittag in wilder Panik nach einem Schlüssel gesucht und sich dann daran erinnert, dass man ihn vor zwei Tagen jemand anderem gegeben hat.
Heute also um 11 Uhr aufgewacht und krampfhaft versucht weiterzuschlafen, kurze Rechnung: von Freitag auf Samstag 4 Stunden und von Samstag auf Sonntag 5 Stunden, macht 7 Stunden zu wenig. Mein Schlafkonto ist (aber so was von) überzogen. Der Sonntag ist still, lässt einen aber nicht schlafen, als würde der Sonntagsstaub beim Durchdieluftimmerzimmerwirbeln Krach machen. Sonntage ziehen sich in die Länge und in meinem Kopf kommt schon der Montag, darf aber noch nicht über die Grenze, seine Papiere werden noch kontrolliert.
Schaue ich nach draußen sehe ich leider nicht den Oktober am Himmel, der Oktober existiert bis jetzt nur auf dem Thermometer, trotzdem warte ich auf das verschwindende Licht, dann kann ich eine Kerze anmachen, die Lichterkette anmachen und Tee aufstellen. Erst vor zwei Wochen habe ich es geschafft, den Ventilator endlich in die Abstellkammer zu verfrachten, er stand schon lange unbenutzt herum und setzte Staub an.
Meinen Plan für den Tag schiebe ich zwei Stunden nach hinten, ich habe heute mit niemandem eine Zeit abgemacht, wozu auch, es ist Sonntag, da macht man wohl keine Zeiten ab. Bis dann, bis später, bis nachher. Und am Sonntag hört man auch am besten Bands, bei denen der Schlagzeuger mit Besen hantiert, der Gitarrist viel Delay benutzt und auch ansonsten viel Echo vorhanden ist. Das passt am besten zu den Gedanken, die ein Echo der Stunden zwischen Freitagabend um 9 Uhr und Sonntagmorgen um 4 Uhr wiedergeben. Die werden jetzt wie Dingen auf einem unaufgeräumten Schreibtisch sortiert oder weggeschmissen. Bilanz: Totalausfälle: einer. Samstagnachmittag in wilder Panik nach einem Schlüssel gesucht und sich dann daran erinnert, dass man ihn vor zwei Tagen jemand anderem gegeben hat.
Heute also um 11 Uhr aufgewacht und krampfhaft versucht weiterzuschlafen, kurze Rechnung: von Freitag auf Samstag 4 Stunden und von Samstag auf Sonntag 5 Stunden, macht 7 Stunden zu wenig. Mein Schlafkonto ist (aber so was von) überzogen. Der Sonntag ist still, lässt einen aber nicht schlafen, als würde der Sonntagsstaub beim Durchdieluftimmerzimmerwirbeln Krach machen. Sonntage ziehen sich in die Länge und in meinem Kopf kommt schon der Montag, darf aber noch nicht über die Grenze, seine Papiere werden noch kontrolliert.
Schaue ich nach draußen sehe ich leider nicht den Oktober am Himmel, der Oktober existiert bis jetzt nur auf dem Thermometer, trotzdem warte ich auf das verschwindende Licht, dann kann ich eine Kerze anmachen, die Lichterkette anmachen und Tee aufstellen. Erst vor zwei Wochen habe ich es geschafft, den Ventilator endlich in die Abstellkammer zu verfrachten, er stand schon lange unbenutzt herum und setzte Staub an.
14.10.2003, 01:03
/ Geschichte kurz