(Unknown) Comedy
Archäologie der Songs
Bücher
Diagnose
Durch Schall und Rauch
Geschichte kurz
Ich wollte was schreiben über:
Ich würde gerne wissen, was ich gemeint hab, als ich in mein Notizbuch schrieb:
Im Kino (gewesen)
Konzerte
Liedtexte oder Zitate
Musik
Probe Objektiv
SB Warenhaus
Spracherkennung
Traumtagebuch
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
La disposition des matières est nouvelle. Non-Casual Blogging.™

 
G. kommt extra aus Hannover, um mit mir nach „Schall und Rauch“ zu fahren. Bei mir zuhause sagt er: „Ich hab da im Auto noch was für dich, das habe ich mir letzte Woche angehört, irgendwie brauchte ich das.“ Ich rätsele herum, was es sein könnte, kann es aber nicht erraten. Im Auto muss ich die Augen zumachen, damit ich es nicht am Cover erkenne und 10 Sekunden später erschallen die ersten Töne des Dirt Albums von Alice In Chains durch G.s Auto. Vielleicht sollte ich besser sagen „Schreie“, denn das Album beginnt mit Layne Staley, der mehrmals ein lautes „Argh!“ von sich gibt. Sofort beginne ich über die Zeit nachzudenken, in der ich das Album oft gehört habe, vor allem 1992, 1993 und zwischendurch noch mal viel 1995. In „Angry Chair“ singt Herr Stayley: „Loneliness is not a phase, field of pain is where I graze…“ und dergleichen mehr und ich denke: Nein, das hat mit mir nichts mehr zu tun.
Später sitzen G. und ich nebeneinander und ich sage, dass Spillsbury unvorhergesehen mit „Raus“ mein Sommeralbum gemacht haben und er sagt im Spaß: „Das Dirt ist mein Sommeralbum.“