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Ich wollte was schreiben über:
Ich würde gerne wissen, was ich gemeint hab, als ich in mein Notizbuch schrieb:
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Habe mich gerade ein paar Minuten gefragt, wieso ich vor noch nicht allzu langer Zeit immer eine Viertelstunde früher zur Arbeit gefahren bin... bis ich darauf kam, dass es da jemanden gab, der ich immer Briefe schrieb, mindestens einmal die Woche. Da das jetzt vorbei ist, muss ich auch nicht mehr früher los.

Erst im Nachhinein verstand ich den eigentlichen Grund, warum er an dem Abend mitgekommen war. Er stand seiner Neugierde absolut hilflos gegenüber. Er musste alles wissen. Und er konnte mir schon im Voraus alles über diese Leute erzählen. Und wenn er etwas nicht wusste, dann dachte er sich eben etwas aus, und fügte es so nahtlos in die ganzen Geschichten ein, dass man nichts bemerkte.
An dem Abend war es die Chance, in eine Gruppe hineinzuschauen, zu der er sonst keinen Zutritt gehabt hätte. Diesen Zutritt bekam er jetzt durch mich. Und selbst ich war nur durch Zufall in diese Gruppe geraten. Er hatte zu mir gesagt: „Ich kann dir aber nicht garantieren, dass Nadine nicht da ist.“ Etwas verwirrt hatte ich darauf geantwortet: „Und wenn schon. Dann ist Nadine halt da. Ist doch völlig egal.“ Er redete dann einfach weiter

Es gibt Leute, die kann ich so sehr nicht leiden, dass ich mich wegdrehen muss, um sie nicht zu sehen. Und... immer wieder schön zu sehen, dass man wahrscheinlich doch noch weniger trinkt als andere.

Der Tag wird langsam nur noch zur Qual, mein Schlafrhythmus ist komplett im Eimer, ich warte nur noch auf das Wochenende, auf den Abend, weggehen, wegfahren, weg weg weg...

Ich lasse mir gerade von dem Programm Dragon Naturally Speaking meine Tagebücher vorlesen... Vorgelesen bleibt einem meistens das Lachen wirklich im Halse stecken.

Das Ergebnis eines Abends Band/Musikrecherche...

Heute Mittag wurde mir schmerzlich bewusst, was mir seit fünfeinhalb Jahren fehlt. Die großen Bäume in unserer Straße, durch deren Baumkronen der Wind rauschte. Wenn man von klein auf an ein solches Geräusch gewohnt ist, dann wird es irgendwann Teil des Lebens. 1997 im November verschwand es dann, als die Bäume gefällt wurden, weil die Stadt sich die Versicherung nicht mehr leisten konnte. Es könnten ja Zweige abbrechen und auf die Autos fallen und dafür musste die Stadt eine Versicherung abschließen. Es half kein Bitten und kein Flehen, die Bäume wurden innerhalb eines Morgens gefällt, sie waren alle fünf zwischen acht und 30 Meter hoch. Als ich heute Mittag an einem Haus stand, das von Bäumen umringt ist, hörte ich plötzlich wieder dieses vertraute Rascheln, als eine starke Windböe durch die Bäume wehte.

Ich kann einfach nicht genug davon kriegen. Der Bass spielt auch bei dieser Band die größte Rolle.

Das liebe ich ja. Man kommt aus der Disco wieder und merkt, dass man sich im Laufe des Abends irgendwo in ein Kaugummi gesetzt hat, das nicht nur die Hose (schwarze Cordhaose, super, das kriegt man besonders schwer raus) sondern auch gleich das T-Shirt eingesaut hat. Können diese Schweine ihre scheiß Kaugummis nicht ordnungsgemäß in einen Mülleimer entsorgen?!

Dieses Buch erzählt ein Stück deutsche Geschichte, das just in dem Moment beendet war, als ich geboren wurde. Als ich Anfang des Jahres das Buch las, war ich erschrocken darüber, wie wenig ich über dieses meiner Meinung nach sehr wichtige Stück deutscher Geschichte Bescheid wusste.

Weiterhin gibt es ein Verhalten, dass weibliche Cliquen an den Tag legen, wenn sie zum ersten Mal in der Disco sind bzw. zum ersten Mal auf der Tanzfläche stehen. Diese Cliquen gehen grundsätzlich nur zusammen auf die Tanzfläche, legen ihre neu erworbenen Umhängetäschchen mit viel zu kurzen Henkeln auf keinen Fall ab, tanzen im Halbkreis bzw. Kreis wenn sie genug sind und schauen sich die ganze Zeit um, so als würden sie nur auf den Rest der Clique warten, der gleich eintrudeln müsste.
Dann gibt es noch die Leute, die versuchen durch Mundbewegungen so zu tun, als würden sie mitsingen. Meistens kommt dazu noch passend ein verkniffener Gesichtsausdruck

WIr haben heute abend in Hannover einen Freund besucht und sind danach noch in einen Laden gefahren, der uns einen Abend mit Knister Elektronik/Indietronica versprach. Leider war dem nicht ganz so. Von zehn Uhr bis Mitternacht kamen einen Menge guter Sachen, danach wurde es für meinen Geschmack etwas zu dancig und zu elektroclashlastig. Nichtsdestotrotz sicherlich eine gute Alternative zu den bratenden Gitarren, die sonst mein Gehör beeinträchtigen. Der Laden selber war denkbar ungeeignet für einen gemütlichen Abend; viel zu klein, keine Tanzfläche. Selbst in Hannover kann man wohl solche Sachen in keinem größeren Laden laufen lassen. Schade.

Seit Anfang 2000 gab es bei mir in der Disco zuerst jeden Samstag und später jeden 1. und 3. Samstag im Monat den sogenannten Headful of Rock. Der Abend begann als Mischmasch aus (ich tu es jetzt einfach und zähl die Genres auf, ich pfeif auf das Geschrei über Schubladendenken) Grunge, Alternative Rock, einfachem Rock und dem sogenannten NuMetal und NuRock. Später entwickelte er sich weg vom Grunge hin zu härteren Sachen, zuletzt waren auch einige Hardcore Sachen dabei. Zuhause habe ich so etwas nur sehr selten gehört, doch zum Tanzen in einer Disco ist es nun einmal das Beste.
Wir hatten letzten Monat eine hed p.e. Release-Party, danach ein Boysetsfire Special und es gab auch schon vorher etliche Themenabende. Ich kenne keinen DJ, der sich so sehr für einen Abend eingesetzt hat, der sich so viele neue Sachen besorgt hat, und der so sehr versucht hat, ein anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen. Mit der Zeit ist er für so ganz nebenbei auch noch ein sehr guter Freund geworden.
So sammelte sich mit der Zeit eine kleine Fangemeinde jeden 1. und 3. Samstag an, doch insgesamt waren die Besucherzahlen eher mäßig. Die anderen Samstage liefen allerdings noch schlechter, doch ich dachte nie, dass der Headful of Rock jemals gekippt werden könnte. Jetzt allerdings wird der Samstag in meiner Stammdisco komplett gestrichen, erst mal bis Oktober… heißt es. Was es allerdings für einen Laden bedeutet, wenn er einen Tag in der Woche zu machen muss, kann man wohl kaum absehen. Ich habe die Befürchtung, dass, wenn sie den Laden wirklich im Oktober wieder aufmachen, es noch schlechter laufen wird, und er irgendwann ganz dicht macht. Das wäre äußerst traurig.

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