(Unknown) Comedy
Archäologie der Songs
Bücher
Diagnose
Durch Schall und Rauch
Geschichte kurz
Ich wollte was schreiben über:
Ich würde gerne wissen, was ich gemeint hab, als ich in mein Notizbuch schrieb:
Im Kino (gewesen)
Konzerte
Liedtexte oder Zitate
Musik
Probe Objektiv
SB Warenhaus
Spracherkennung
Traumtagebuch
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
La disposition des matières est nouvelle. Non-Casual Blogging.™

 
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit ist frei. Es ist endlich frei, nicht mehr nur den einen Auftritt zu haben, sondern unabhängig vom Moment immer neu auftreten zu können. Im Angesicht des Betrachters ist es für das Kunstwerk immer ein neuer Auftritt, den es leisten muss und wie kann es das im Zeitalter vor der technischen Reproduzierbarkeit erreichen? Dort ist es innerhalb der Aura gefangen, die es nicht selbst besitzt sondern die der Betrachter ihm verliehen hat. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit verliert nichts, es gewinnt endlich gegen die vermeintlich göttliche Einzigartigkeit. Nun liegt es endlich am Subjekt sich mit dem neu auftretenden Ding auseinander zu setzen und somit Kunst überhaupt zu erkennen. Das Kunstwerk im Zeitalter vor der technischen Reproduzierbarkeit ist leicht zu finden. Es ist so wertvoll, dass es nur in geschützten Räumen aufbewahrt und somit auch nur da erkannt werden kann. Innerhalb der Reproduzierbarkeit muss es nun entdeckt werden, der Betrachter gerät nun also endlich in die Position des Denkenden, der den Sprung in der Wahrnehmung nachvollziehen muss. Das Kunstwerk ist nun nicht mehr eine Einzigartigkeit, die abprallt weil sie so besonders ist, sondern sie hat die Möglichkeit (zunächst) unerkannt immer auch zu umgeben und ein angenehmer Begleiter zu werden.