Die Proben werden jetzt immer länger und das Proben wird immer intensiver. Ich habe das Gefühl, als müssten wir uns nach der langen Durststrecke, in der wir so wenig gemacht haben, erst mal austoben. Das führt dann dazu, dass man innerhalb von zwei Proben vier neue Lieder macht, die alle die 20 Minuten Marke sprengen. Für nächstes Mal haben wir uns vorgenommen, ein paar alte Ideen aufzuarbeiten. Aber zunächst einmal: wir kamen gestern an und räumten wieder mal ein bisschen auf, bauten alles auf und hörten uns dann die Aufnahme eines alten Stückes namens „Three Children Sleeping“ an, das sozusagen das letzte Stück vor der langen Pause gewesen war. Wir werden diese Idee wieder aufgreifen. Danach spielten A. und ich G. das neue Stück vor, das wir dann beim zweiten Mal aufnahmen und das dann eine völlig andere Wendung dadurch nahm, dass G. nach dem eigentlichen Lied ans Keyboard ging, einen elektronischen Rhythmus unter die sequenzierte Keyboardmelodie mischte, ich mir das pupsige popelige Casio SA-10 nahm, ein Mikro daran hielt und die Melodie darauf spielte und A. mit seiner Melos Echo Chamber herumfummelte. Also wurde das Lied doppelt so lang.
Wir machten uns daraufhin an „As I Speed“, bei dem der ruhige Part zu Anfang richtig gut klappte und richtig gut klang, beim Ausbruch zum Schluss allerdings das Schlagzeug bei der Aufnahme zu laut war, die Gitarren zu leise und zu unpräzise. „As I Speed“ ist wirklich ein schwieriges Stück, da es entweder richtig gut wird oder richtig scheiße. Wir werden es auf jeden Fall noch einige Male üben müssen.
An „As I Speed“ arbeiteten wir lange und trotzdem waren wir nicht zufrieden. Zur Entspannung starteten wir dann wieder eine improvisierte Sache, bei der ich zuerst am Keyboard stand, G. an der Gitarre war, A. auch; später saß ich noch am Schlagzeug und fummelte auch wieder am Casio herum usw. Das Stück uferte dann in mehrere Feedback-Orgien aus, fand aber immer wieder den Weg zurück zu einem ruhigen Part und scheint im Nachhinein, als wir es uns anhörten voller Klänge zu sein, von denen wir nicht wissen, woher sie kommen.
Gestern machte ich mir dann bei der Probe viel Gedanken darum, wie andere Leute diese Musik sehen und hören werden, wenn sie mal an die Öffentlichkeit kommt. Die schlimmste Beleidigung wäre wohl, das ganze als Kiffer-Musik oder Psychedelic abzustempeln, das würde mir wirklich weh tun. Dadurch dass viele Songs aus einem Improvisationscharakter entstehen, könnte man auch auf das eklige Wort „Jam“ kommen, das für mich vom Klang her mit dem Wort „Schleim“ absolut ähnlich ist. Es wird schwierig, die Songs live so umzusetzen, dass sie wiedererkennbar sind, wenn man sie vorher auf CD gehört hat. Bzw. soll man die Songs wiedererkennen, wenn man sie live gehört hat und zuhause dann die CD anmacht.
Genau zu diesem Punkt müssen wir hin und deswegen müssen wir noch präziser werden.
Wir machten uns daraufhin an „As I Speed“, bei dem der ruhige Part zu Anfang richtig gut klappte und richtig gut klang, beim Ausbruch zum Schluss allerdings das Schlagzeug bei der Aufnahme zu laut war, die Gitarren zu leise und zu unpräzise. „As I Speed“ ist wirklich ein schwieriges Stück, da es entweder richtig gut wird oder richtig scheiße. Wir werden es auf jeden Fall noch einige Male üben müssen.
An „As I Speed“ arbeiteten wir lange und trotzdem waren wir nicht zufrieden. Zur Entspannung starteten wir dann wieder eine improvisierte Sache, bei der ich zuerst am Keyboard stand, G. an der Gitarre war, A. auch; später saß ich noch am Schlagzeug und fummelte auch wieder am Casio herum usw. Das Stück uferte dann in mehrere Feedback-Orgien aus, fand aber immer wieder den Weg zurück zu einem ruhigen Part und scheint im Nachhinein, als wir es uns anhörten voller Klänge zu sein, von denen wir nicht wissen, woher sie kommen.
Gestern machte ich mir dann bei der Probe viel Gedanken darum, wie andere Leute diese Musik sehen und hören werden, wenn sie mal an die Öffentlichkeit kommt. Die schlimmste Beleidigung wäre wohl, das ganze als Kiffer-Musik oder Psychedelic abzustempeln, das würde mir wirklich weh tun. Dadurch dass viele Songs aus einem Improvisationscharakter entstehen, könnte man auch auf das eklige Wort „Jam“ kommen, das für mich vom Klang her mit dem Wort „Schleim“ absolut ähnlich ist. Es wird schwierig, die Songs live so umzusetzen, dass sie wiedererkennbar sind, wenn man sie vorher auf CD gehört hat. Bzw. soll man die Songs wiedererkennen, wenn man sie live gehört hat und zuhause dann die CD anmacht.
Genau zu diesem Punkt müssen wir hin und deswegen müssen wir noch präziser werden.
20.10.2003, 11:09
/ Probe Objektiv