Das kennen wir ja inzwischen schon. Auf der A7 durch den Elbtunnel, Abfahrt Hamburg-Bahrenfeld ab, danach gleich rechts, und irgendwann wieder links und schon ist man am Knust ehemals Schlachthof, um sich eine weitere kleine Band anzuschauen, die keiner sonst sehen mag. Wir haben allerdings noch viel Zeit, also gehen wir was essen und mit vollem Magen dann ins Knust. Während des Abends bleibt es im Knust recht leer, mehr als 100 Leute sind auf keinen Fall anwesend.
Das Beste des Abends kommt dann allerdings schon in Gestalt der Vorband, die G., A. und mich absolut umhaut. Berg Sans Nipple heißt das Duo aus Frankreich und den USA, und was die beiden dort auf der Bühne abliefern ist der abgefahrenste Mix aus Post-Rock-Punk und Knister-Elektronik, den ich je gesehen und gehört habe. Die Bühne stand sowieso schon so voll, weil Do Make Say Think ja sieben Leute sind, aber Berg Sans Nipple haben dann endgültig alles mit unzähligen Fußtretern, Glockenspielen, Orgeln und einem Schlagzeug vollgestellt. Die Songs sind allesamt total genial, recht schnell und vollgepackt mit wunderschönen Melodien aus Rhodes-Sounds, Orgelsounds, Samples und Glockenspielen. Auf Platte können sie leider nicht ganz so wie live überzeugen, dort fehlt ein bisschen das druckvolle Schlagzeug.
Trotzdem konnten Do Make Say Think nicht mehr wirklich mithalten. Mir ist aufgefallen, dass es einfach schwer ist, sich 105 Minuten lang live diese Art von Post-Rock anzuhören, den Do Make Say Think fabrizieren. Damit will ich nicht sagen, dass Do Make Say Think und anderer Post-Rock Nebenbei-Musik ist, die man sich nur beim Wohnung sauber machen anhören kann; es sind schon viele Feinheiten versteckt, die man erst beim aufmerksamen Zuhören heraushört, doch wirken Do Make Say Think zu wenig wie Einheit, mehr wie ein bunt zusammengewürfelter Haufen verschrobener Spinner. Das ist mir normalerweise sehr sympathisch, doch scheinen sie mehr eine Studioband zu sein. Es war wirklich ein schönes Konzert, aber vielleicht zu laut und mit zu viel Bläsern. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt sie mal live zu sehen, aber vielleicht schaut man sich dann doch lieber demnächst mal Tortoise an – wenn sie mal kommen sollten.
Das Beste des Abends kommt dann allerdings schon in Gestalt der Vorband, die G., A. und mich absolut umhaut. Berg Sans Nipple heißt das Duo aus Frankreich und den USA, und was die beiden dort auf der Bühne abliefern ist der abgefahrenste Mix aus Post-Rock-Punk und Knister-Elektronik, den ich je gesehen und gehört habe. Die Bühne stand sowieso schon so voll, weil Do Make Say Think ja sieben Leute sind, aber Berg Sans Nipple haben dann endgültig alles mit unzähligen Fußtretern, Glockenspielen, Orgeln und einem Schlagzeug vollgestellt. Die Songs sind allesamt total genial, recht schnell und vollgepackt mit wunderschönen Melodien aus Rhodes-Sounds, Orgelsounds, Samples und Glockenspielen. Auf Platte können sie leider nicht ganz so wie live überzeugen, dort fehlt ein bisschen das druckvolle Schlagzeug.
Trotzdem konnten Do Make Say Think nicht mehr wirklich mithalten. Mir ist aufgefallen, dass es einfach schwer ist, sich 105 Minuten lang live diese Art von Post-Rock anzuhören, den Do Make Say Think fabrizieren. Damit will ich nicht sagen, dass Do Make Say Think und anderer Post-Rock Nebenbei-Musik ist, die man sich nur beim Wohnung sauber machen anhören kann; es sind schon viele Feinheiten versteckt, die man erst beim aufmerksamen Zuhören heraushört, doch wirken Do Make Say Think zu wenig wie Einheit, mehr wie ein bunt zusammengewürfelter Haufen verschrobener Spinner. Das ist mir normalerweise sehr sympathisch, doch scheinen sie mehr eine Studioband zu sein. Es war wirklich ein schönes Konzert, aber vielleicht zu laut und mit zu viel Bläsern. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt sie mal live zu sehen, aber vielleicht schaut man sich dann doch lieber demnächst mal Tortoise an – wenn sie mal kommen sollten.
16.10.2003, 17:02
/ Konzerte