(Unknown) Comedy
Archäologie der Songs
Bücher
Diagnose
Durch Schall und Rauch
Geschichte kurz
Ich wollte was schreiben über:
Ich würde gerne wissen, was ich gemeint hab, als ich in mein Notizbuch schrieb:
Im Kino (gewesen)
Konzerte
Liedtexte oder Zitate
Musik
Probe Objektiv
SB Warenhaus
Spracherkennung
Traumtagebuch
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
La disposition des matières est nouvelle. Non-Casual Blogging.™

 
The Same Minute Twice –1. Arbeiten wollten wir gestern und das haben wir auch getan. Als Gast war gestern N. da. Ich hatte etliche Sachen mitgeschleppt, meine Anlage zum Aufnehmen, einen neuen Stuhl, die Teeküche wurde eingerichtet, und nachdem wir alles aufgebaut hatten, fingen wir gleich an aufzunehmen. Wir hatten auch eine Kamera dabei, doch zum Filmen sind wir nicht gekommen.
Die erste Version von „Weak End“ war aber ein Reinfall.. Gitarre zu laut, Keyboards zu weit weg. Die zweite Version klappte schon besser, doch sauber war das auf keinen Fall. Das haben wir auch schon mal besser hingekriegt.
Es folgte eine kleine Pause und danach entstand eins der Stücke, bei denen man froh ist, dass man ein Band mitlaufen hat, weil man sie niemals wieder so hinbekommt. Es fing damit an, dass A. auf seinem Multieffektgerät seine Endlosschleife anstellte, G. eine Melodie spielte, die er schon seit Jahren auf der Gitarre spielt und ich hinterm Schlagzeug schnell merkte, dass nichts zu machen war. Also setzte ich mich ans Keyboard, programmierte eine Glockensequenz, die dann den Rest des Liedes durchlief und nur vom Sound her verändert wurde. Danach ging ich wieder ans Schlagzeug, spielte etwas, ging wieder weg, dann ging G. ans Schlagzeug, ich an die Gitarre und so endete das Lied. Nach 26 Minuten. Die Aufnahme ist leider nicht ganz sauber, aber klingt immer noch gut.
Nach dem Lied folgte wieder eine kleine Pause, wir trafen eine Band, die mit uns auf der Etage probt und die von außen klingt als trampelt eine Herde Ochsen durch den Flur, und versuchten uns dann an „I Wrote You Letters“ was nicht klappte und spielten stattdessen G.s neues Stück „Cold People In A Cold Country“ ein. Wir legten noch eine zweite Spur darauf, Gitarre und Orgel und setzten uns dann zur Ruhe. Zufrieden waren wir gestern alle. Zufrieden, dass wir so viel geschafft hatten. Zum ersten Mal nach einem halben Jahr war wieder eine richtige Arbeitsatmosphäre entstanden.