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Gestern im SB-Warenhaus stand ich in der Schlange an der Kasse neben einer Frau und einem jungen Mädchen, die sich von irgendwoher kannten. Sie kannten sich nicht gut, aber zumindest so gut, dass die Frau das Mädchen fragte, wie es ihr so geht. Das Mädchen berichtete daraufhin von ihrem Schultag, der sehr anstrengend sei, weil sie gleich noch Chor habe, dazwischen aber zwei Freistunden, für die sie sich jetzt Nervennahrung (zwei Duplos und noch irgendwas) kaufen müsse. Dann smalltalkten sie noch etwas weiter über dieses Problem und das Mädchen – das vor der Frau an der Kasse gewesen war – verabschiedete sich und ging. Auf dem Gesicht der Frau, die ihre Sachen dann in ihre Einkaufstüte packte, erschien ein sehr nachdenklicher und trauriger Ausdruck. Ihr Mund lächelte dem Mädchen weiter zu. Ihre Augen nicht. Ich dachte: sie möchte auch so eine Tochter haben. Eine Tochter ohne Ärger. Eine Tochter, die nur Stress wegen der Schule hat. Eine Tochter auf die man stolz sein kann.