Von Harald Schmidt in der neuen ZDF-Sendung "Lesen" angespriesen und von Kritikern gelobt, hat Nick McDonell ein Buch geschrieben, das es sich meiner Meinung nach zu leicht macht. Viel zu leicht. Die Bilder, die er von den Hauptdarstellern seines Buchs entwirft wirken sehr flach und schon bekannt. Der einsame Drogendealer, die hübsche blonde Hohlbirne der Schule, die alle hintergeht, die hübsche unglückliche, die im Drogensumpf versinkt, und der durchgedrehte, der zum Schluss alle abknallt.
Herr McDonell hat es sich hier zu leicht gemacht, und selbst wenn es in New York immer noch nach diesen Schemata abläuft, so ist das Buch doch langweilig zu lesen, weil man immer weiß, was passieren wird.
Herr McDonell hat es sich hier zu leicht gemacht, und selbst wenn es in New York immer noch nach diesen Schemata abläuft, so ist das Buch doch langweilig zu lesen, weil man immer weiß, was passieren wird.
22.06.2003, 16:02
/ Bücher