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Die Grundidee des Films war wirklich schön. Schade, dass den Drehbuchautoren nicht genügend gute Dialoge eingefallen sind. Ich habe wirklich durch „Vanilla Sky“ und „Minority Report“ Gefallen an Tom Cruise gefunden, und sein Spiel hat mir auch in „The last Samurai“ gefallen. Aber es wurden ihm dämliche Plattheiten getarnt als Weisheiten in den Mund gelegt… Während er auf dem Schiff nach Japan reist, wird ihm klar, dass „es keine Vergangenheit und Zukunft gibt, nur die Unerbittlichkeit der Gegenwart.“ Ja, genau.
Während seiner Spaziergänge durch das Samurai Dorf fällt ihm dann auf, dass „dieser Ort eine gewisse Spiritualität ausstrahlt“. Nee, also.
Die Dialoge zwischen ihm und Katsumoto (oder so ähnlich) waren wirklich schön, auch sämtliche Schauspieler neben Tom Cruise waren wirklich super. Bleiben noch zwei Dinge zu sagen: 1. genau wie bei „Herr Ringe“ war mir das Ende viel zu lang gezogen und so was von übertrieben pathetisch. 2. das waren mit Sicherheit die am besten choreographierten Kampfszenen, die ich je gesehen habe. Auch die Schlacht zum Schluss war wirklich sehr beeindruckend.
Man geht wirklich äußerst gespalten aus dem Kino. Man möchte gerne noch viel mehr von den Samurai sehen und hören, und mag doch nicht noch mehr Plattheiten ertragen.