Sicherlich gehört James Newell Osterberg, so sein bürgerlicher Name, zu den Ikonen™ der Rockgeschichte, und wenn man Nirvana mag, dann muss man auch Iggy Pop berücksichtigen bla blubb. Was ich persönlich bis jetzt von Iggy Pop gehört und gesehen habe, lässt mich ziemlich kalt bzw. angeekelt zurück. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie oft ich am Wochenende nachts von irgendwo zurückkam, zu den Zeiten als da noch auf WDR Konzerte ohne Ende kamen – im Rahmen des Rockpalastes – und jedes zweite Mal sah ich einen Auftritt von Iggy Pop, und jedes Mal die gleiche Bewegung von ihm; wie er in engsten Jeans und nacktem Oberkörper von links nach rechts oder rechts nach links über die Bühne lief, die Band im Hintergrund fabriziert irgendeinen verwaschenen Rockmatsch, und er streckt und dehnt seinen Körper, so dass jeder diese hässlichen Venen und Adern sieht, und äfft irgendwas ins Mikro. Das fand ich so dermaßen belanglos und rockspießig, dass ich mich gefragt habe, wann der endlich in den Ruhestand geht.
26.09.2004, 20:59 / Abgesänge
