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Seine Macht wird schwächer, aber er ist immer noch sehr einflussreich. Robbie Williams hat eine Ära von Popstars eingeläutet, die es in dieser Form vorher nicht gegeben hat. Man hat ihn so erzogen, dass er eine Echtheit vortäuschen kann, in der er manchmal der Bad Boy ist und manchmal Gefühle zeigt. Das glaubt er ja inzwischen auch selbst. Er glaubt an sein nicht vorhandenes Talent.
Gehen wir 10 Jahre zurück. Robbie Williams steigt bei Take That aus, oder wird ausgestiegen, wie auch immer. Er war Teil einer gecasteten Boyband, darauf trainiert, auf der Bühne herumzuhampeln und die Gefühle 8-16jähriger Mädchen zu erwecken.
Seine Rolle in der Boyband war die des Kaspers, des Rebells, vielleicht war es auch von vornherein geplant, ihn irgendwann aus der Band zu nehmen und solo weitermachen zu lassen.
Er wird - nach Startschwierigkeiten, manchmal muss man dem Erfolg eben ein bisschen nachhelfen - zum massenkompatiblen Superstarspektakel komplett mit Absturzskandalen. Er bleibt Single, heult vor der Kamera um sein verpfuschtes - was er richtig erkannt hat - Leben, spielt weiter Bad Boy und Kasper und schreibt irgendwann seine Autobiografie. Alles voller Lügen Lügen Lügen.
Die Maschinerie seines Managements, die Gehirnwäsche, reicht bis in meinen engsten Freundes- und Verwandtenkreis. Engste Freunde und Verwandte besitzen CDs und lassen sich, wenn sie ihn nicht sogar vergöttern, zu Aussagen wie: „Er ist ein brillanter Entertainer“ herab.
Robbie Williams ist für mich die Versinnbildlichung des falschen Talents, des falschen Entertainments; ein Dieb, der mit seinen Geschäftspartnern den Leuten das Geld aus der Tasche zieht.
 
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